Die Musikszene in Seattle
Die Musikszene in Seattle ist natürlich eng mit dem Namen Kurt Cobain verbunden. Er war der Frontman der Gruppe Nirwana. Sein Leben fand am 5. April 1994 ein jähes Ende. Er wurde tot in seinem Haus in Seattle gefunden mit einem Kopfschuss und einer Überdosis Heroin. Die letzten Worte die er schrieb lauteten ?It?s better to burn out than to fade away?. Die Worte stammen aus dem Song ?My, My, Hey, Hey (Out of the Blue) von Neil Young. Die Gruppe Nirwana war ein führender Vertreter des Grunge, der auch als Seattle-Sound bezeichnet wird. Grunge basiert auf Einflüssen von Metal, Rock, Hard Rock und Punk. Die Ursprünge des Grunge liegen aber weiter zurück. Bereits in den 60iger und 70iger Jahren gab es Bands die stilistisch in diese Richtung passen. Das typische am Grunge war der raue, manchmal etwas unsaubere Klang, der durch Rückkoppelungseffekte der elektrischen Gitarre noch verstärkt wurde. Als Urväter des Grunge gelten Velvet Underground, The Stooges oder Neil Young & Crazy Horse. Mitte der 80iger Jahre bildete sich in Seattle eine Grunge-Szene. Hierzu gehörten Bands wie Soundgarden, The Melvins, U-Men und Green River. Unterstützt wurde der Hype um den Grunge duch die örtlichen College-Radiosender die diese Musik spielten. Der internationale Durchbruch kam im September 1991 mit der zweiten CD von Nirwana und dem Titel ?Smells like Teen Spirit?.
musikszene; seattle; grunge